Eine Entscheidung.
Zwei Tarife im Blick.
Gleiche Merkmale nebeneinander, mit klaren Einheiten und einer Erklärung der Grenzen.
Welche zwei sollen es sein?
Wähle Tarife bewusst aus. Die Tabelle zeigt Ausstattung, keine Rangliste.
Starter und Pro im Vergleich.
Du vergleichst unterschiedliche Betriebsmodelle. Webhosting und Managed Server unterscheiden sich in der Betreuung und lassen sich nicht allein anhand von Ressourcen einordnen.
| Merkmal | Starter | Pro |
|---|---|---|
| Preis monatlich | 10,00 € | 47,60 € |
| Speicher | 10 GB NVMe | 75 GB NVMe |
| RAM | 2 GB | 8 GB |
| vCores | 1 | 4 |
| WordPress-Seiten | 1 | 5 |
| IMAP-Postfächer | 10 | 100 |
| Enthaltene Domain | .de | .de oder .com |
RAM, in GB
Starter: 2 GB
Pro: 8 GB
Speicher, in GB
Starter: 10 GB
Pro: 75 GB
Jede Ressourcenanzeige hat eine eigene Skala bis zum größeren der beiden Werte. GB und vCores sind keine Geschwindigkeits- oder Qualitätsbewertung.
Preise für Deutschland inkl. 19 % MwSt. bei monatlicher Zahlweise, mindestens 1 Monat Laufzeit. Wohnort, ausgewählte Konfiguration und verbindliche Konditionen werden im Bestellsystem berücksichtigt. Maßgeblich ist die Bestellübersicht.
Ein größerer Balken ist kein Benchmark.
Die Diagramme zeigen ausschließlich die ausgewiesenen RAM- und Speicherwerte der ausgewählten Tarife. Jede Einheit hat eine eigene Skala; der größere Wert bildet jeweils das Ende. Beim Wechsel der Auswahl ändert sich deshalb auch die Skala. Ein voller Balken bedeutet nicht „am schnellsten“ oder „ausreichend für jede Website“, sondern nur: der größere Wert dieser Gegenüberstellung.
Speicher nimmt Dateien und weitere Inhalte auf. Berücksichtige Medien, Datenbank, Postfächer und gegebenenfalls zusätzliche Arbeitskopien. Prüfe, welche Bestandteile tatsächlich auf die Kapazität angerechnet werden. NVMe beziehungsweise SSD beschreibt Speichertechnik, ist aber keine belastbare Aussage über die gesamte Antwortzeit einer Anwendung.
RAM unterstützt laufende Prozesse, vCores deren Verarbeitung. Der Aufwand pro Aufruf hängt außerdem von Code, Datenbankabfragen, Cache und externen Diensten ab. Ein Warenkorb, eine Suche oder ein Import kann sich anders verhalten als eine gecachte Informationsseite. Ein Verhältnis von vier zu acht GB ist deshalb keine Aussage über doppelte Besucherzahlen.
Verwende die Gegenüberstellung, um Unterschiede zu erkennen, und notiere anschließend die tatsächlichen Anforderungen. Bei einer bestehenden Website helfen Messungen unter nachvollziehbaren Bedingungen. Prüfe Engpässe, bevor mehrere Einstellungen gleichzeitig geändert werden. Auch eine PHP-Konfigurationsgrenze und der RAM des Tarifs sind verschiedene Größen.
Die Betriebsmodelle unterscheiden sich.
Webhosting und Managed Server sind nicht bloß unterschiedlich große Zahlenreihen. Beim Managed Service sind Aufgaben der Serverumgebung beschrieben: Wartung, Updates und Überwachung. Die Anwendung selbst hat zusätzliche Komponenten und eigene Geschäftsabläufe. Wer WordPress, Erweiterungen, Inhalte und individuelle Schnittstellen pflegt, sollte ausdrücklich geklärt werden.
Die Webhosting-Übersicht nennt unter anderem LiteSpeed Cache, WordPress Toolkit, Staging und Smart WordPress Updates. Bei den hier vorgestellten Managed Servern sind Smart WordPress Updates und WordPress-Schwachstellen-Scanner optional. Das Vorhandensein eines Werkzeugs und die Übernahme einer Pflegeleistung sind deshalb getrennt zu prüfen.
Der separate WordPress-Updateservice beschreibt die tägliche KI-gestützte Updateprüfung, das Einspielen verfügbarer Aktualisierungen und die anschließende Funktionskontrolle. Eine konkrete Installationszuordnung und besondere Testfälle müssen vor der Beauftragung geklärt werden. Es werden daraus keine feste Reaktionszeit, SLA oder Garantie für alle individuellen Abläufe abgeleitet.
Auch Protokollfunktionen brauchen Voraussetzungen. HTTP/3 setzt passende Server-, Client- und Netzwerkbedingungen für QUIC über UDP voraus. Ein Produktname oder ein Zertifikat beweist nicht, welche Verbindung im konkreten Besuch verwendet wird. Prüfe benötigte Funktionen im tatsächlichen Umfeld und halte Zuständigkeiten und Testabläufe nachvollziehbar fest.
Sicherungskapazität und Wiederherstellung trennen.
Dateien und Datenbank bilden bei WordPress unterschiedliche Teile des Website-Zustands. Ein brauchbares Backup muss die benötigten Bestandteile zusammenführen. Ein Server-Snapshot betrachtet eine größere Ebene; ein Rücksetzen kann mehrere Anwendungen betreffen. Die richtige Sicherungsebene hängt davon ab, was wiederhergestellt werden soll.
Die Anbieterbeschreibung führt tägliche Backups und zusätzliche Sicherungen bei Bedarf. Bei Managed Servern werden außerdem Snapshots und eigener Plesk-Backupspeicher ausgewiesen. Aus 600 GB, 1,5 TB oder 3 TB lässt sich weder eine feste Aufbewahrungsdauer noch eine zugesagte Wiederherstellungszeit ableiten. Kläre Umfang, Zeitplan, Rechte und den vorgesehenen Rückweg konkret.
Eine Restore-Probe prüft die Nutzbarkeit einer Sicherung auf einer geschützten, getrennten Umgebung. Begrenze echte E-Mails, Zahlungen und andere Außenwirkungen. Prüfe nicht nur die Startseite, sondern Medien, Anmeldung, erwartete Daten und wichtige Geschäftsabläufe. Notiere den getesteten Sicherungsstand und notwendige Zusatzschritte.
Bei schreibenden Anwendungen entstehen zwischenzeitlich neue Bestellungen oder Inhalte. Ein vollständiges Rückspielen eines älteren Stands könnte sie verwerfen. Deshalb gehören vor größere Änderungen eine geeignete Sicherung und ein bewusst geplanter Umgang mit neuen Daten. Eine dokumentierte Probe ist ein konkretes Ergebnis; sie ersetzt keine allgemeine Garantie für jede spätere Störung.